Telefon-Hotline für Zeitarbeitnehmer
NRW-Arbeitsminister, Karl-Josef Laumann (CDU) und der Landeschef des DGB, Guntram Schneider, haben sich Gedanken gemacht und wollen betroffenen helfen.
Unter der "Zeitarbeiter Hotline Nummer" sollen Leihkeulen zu ihrem Recht auf Information kommen.
Bei der Vorstellung der gemeinsam finanzierten und bundesweit bislang einmaligen Hotline zur Zeitarbeit, erklärte Laumann am Dienstag, die Zahl der Beschäftigten in der "Boombranche" Zeitarbeit, hätte sich zwischen dem Jahr 2000 und dem Jahr 2007 mit jetzt über 130.000 Personen mehr als verdoppelt.
Zeitarbeiter verdienen weniger, sind meist nicht gewerkschaftlich organisiert und haben Schwierigkeiten, ihre Rechte wahrzunehmen und durchzusetzen, sagte der Minister.
Laumann und Schneider plädierten für die Schaffung von Beschäftigungs-Pools für diejenigen Zeitarbeitnehmer, die aufgrund der aktuellen Wirtschaftslage "nicht mehr verliehen" werden können.
Dieser Personenkreis sollte nicht entlassen, sondern von den Zeitarbeitsfirmen in die Kurzarbeit geschickt werden.
Hier könnten die örtlichen Arbeitsgemeinschaften aus Arbeitsagentur und kommunalen Behörden (ARGE) sich an den Finanzierungskosten beteiligen, so Schneider.
"Bevor es zu Entlassungen in der Zeitarbeitsbranche kommt, ist Kurzarbeit als zweitbeste Lösung angesagt", betonte der Gewerkschafter.
"Hotline Zeitarbeit"
Die Hotline Zeitarbeit ist unter der Telefonnummer :
01803-100218 für 9 Cent pro Minute zu erreichen.
Die Zeiten sind wie folgt:
Dienstags von 14 bis 18 Uhr
Mittwochs von 16 bis 20 Uhr
Donnerstags von 14 bis 18 Uhr besetzt.
Dienstag, 1. Juli 2008
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