Samstag, 10. Juli 2010

Statt Hartz IV: 34.000 Plätze für Bürgerarbeit

Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen will für Langzeitarbeitslose ohne Jobperspektive rund 34.000 Plätze zur gemeinnützigen Bürgerarbeit schaffen.
Hartz-IV-Bezieher sollen für bis zu drei Jahre einen festen, sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz erhalten und für eine 30-Stunden-Woche 900 Euro (Brutto???)im Monat bekommen.
Insgesamt sollten durch das Programm rund 160.000 Bezieher von Arbeitslosengeld II für den ersten Arbeitsmarkt aktiviert werden, sagte die CDU-Politikerin in Berlin.

Fast 200 Jobcenter würden sich an dem Vorhaben beteiligen.
Sie wollen laut von der Leyen rund 80 Prozent der teilnehmenden Hartz-IV-Bezieher in einer ersten sechsmonatigen intensiven Betreuungsphase in den ersten Arbeitsmarkt bringen.
Für die übrigen soll ab Januar 2011 mit der Bürgerarbeit die Beschäftigungsphase beginnen.

Projekt zunächst für drei Jahre geplant
Das Programm ist auf drei Jahre befristet.
Die Gesamtkosten bezifferte die Ministerin auf 1,3 Milliarden Euro.
Jährlich kämen davon 200 Millionen Euro aus europäischen Töpfen, während der Bund 230Millionen Euro aus dem Hartz-IV-Topf zur Qualifizierung und Förderung von Arbeitslosen umlenke


Kommentar
Diese art der Politik schlägt gleich zwei Fliegen mit einer Klatsche!
Zum einen...wieder mal diese fürchterlichen "Arbeitsunwilligen" Harz4 Bezieher an die "Arbeit" zu bekommen.
Zum anderen vor der Wirtschaft zu kapitulieren...die trotz aller Staatlichen Hilfen nicht daran denkt sozialgerechte löhne zu bezahlen...bzw. auch die zu beschäfftigen, die Älter und dank mancher Firmenpolitik -die ja immer noch auf "jünger" setzt und somit kaum andere die Chancen für eine Einstellung in einem Betrieb läasst weiter zu machen ganz zu schweigen,wenn Beschäfftigung dann nur über Zeitarbeit oder Personaldienstleister (Sklavenhändler).

Es muss einiges sich ändern
-keine Zeitarbeit oder Personalleassingfirmen mehr in Deutschland!
-einen Mindestlohn ab 11€uro-
-Bürgergeld von 1500€ Netto für jeden Bundesbürger
-Kein Geld mehr für Firmen die vor der Pleite stehen
-Keine Rettung von Banken!
-Eine Alternative entwickeln zur jetzigen grausammen Wirtschaftsdemokratie (eine neue Wirtschaft enwickeln)
-Härtere Strafen für diejenigen die Soziale Armut erst möglich machen.

Diese kann aber nur geschehen, wenn:
-Endlich mal die Leute wach werden und auf die Straße gehen (aber nicht Gewaltlos!)
-Jeder der vom Arbeitgeber "abgezockt" wird kräftig in den Arsch zu treten
-Die Betriebe Anzuzeigen die absichtlich so schlecht bezahlen das Du weiter auf Soziale hilfen vom staat angewiesen bist
-Unserer Regierung mal in die Realität zu holen - denn die machen nur noch Lobbyisten Politik, und keine zum wohle der Bürger!

Es gibt noch viele Dinge mehr die mann machen sollte oder könnte (vorschläge sind dazu immer willkommen!)

Ich denke mal...wenn ich nicht mal 6 Richtige im Lotto haben sollte, werde ich immer arm sein...das jetzt schon zu wissen , irgentwann auch in solche Bürgerarbeit gesteckt zu werden und vorallem ein Leben ohne Jegliche Perspektive machen ja einem zum Revulutzer ;-)


Ich grüße alle die, die auch so Denken!

1 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Nachdem das WM-Getröte nun endlich vorbei ist, haben vielleicht schon ein paar Mitbürger mitbekommen, was die Bundesregierung uns in der Zwischenzeit klammheimlich untergejubelt hat.
Dazu kann man nur sagen:

http://www.youtube.com/watch?v=qCYRxHz-OY0&feature=channel