Montag, 12. Juli 2010

Zeitarbeitsfirmen missachten Vorschriften immer häufiger:

Zeitarbeitsunternehmen Mißachten nach Angaben des Bundesarbeitsministeriums immer häufiger die gesetzlichen Vorschriften.

Die Zahl der Bußgeldverfahren wegen Verstößen gegen die Leiharbeits-Regelungen haben sich von 510 im Jahr 2005 auf 2139 im Jahr 2008 erhöht, berichtet die „Süddeutsche Zeitung“.

Als besonders gravierende Verfehlungen nennt das Ministerium unter anderem die falsche Anwendung von Tarifverträgen.

Außerdem würden Zeitarbeitsunternehmen bei Krankheit den Lohn teilweise nicht weiterzahlen, Sozialversicherungsbeiträge oder Steuern unzureichend oder verspätet abgeben oder Urlaubsansprüche und Urlaubsgeld nicht vollständig gewähren.

Kommentar:

Tja…man könnte hierzu nun wirklich jede menge Kommentieren.
Ich habe ja dieses Leibhaftig ja auch spüren können / dürfen.
Diese neue Art der Versklavung von Arbeitnehmer ist ja jedem Bekannt, der schon mal Arbeitslos war.
Diese „Firmen müssen weg aus Deutschland!
Und das SOFORT!

Hier an dieser Stelle sind Euere Kommentare wichtig.
Wie war es bei Euch?

3 Kommentare:

Der Schulz, ein Berliner ! hat gesagt…

Bin ja auch wieder in einer Leihbude gelandet und diesmal ist die Bude ok aber die Entleiher sind allesamt Ausbeuter. Jetzt bei dem ich bin Metallbau Lo.... gehe ich morgens um 5 aus Haus und bin um 19:30 wieder zuhause. 12 bis 14 Stunden, arbeiten zu sollen, ist bei dem "Normal" und wehe man will nicht kommen, komm Wort Drohungen...

Dann wird man zu Sammstag bestellt und bekommt nur eine Barauszahlung. Keinen Stundenzettel schreiben heisst es dann immer.

Entleiher missachten auch oft genug Vorschriften und wenn man nicht mitmacht wird man anders dargestellt als es in Wirklichkeit war.

Nur Beweise sammeln ist der einzige Schutz den eine Leihkeule hat und so mache ich es momentan auch.

Stefan hat gesagt…

Hallo "Schulz"
Als ehemaliger Leidgenosse kann ich Deine Sizuation gut nachvollziehen.
Ich kenne die situation bedroht zu werden (anschwrtzen zu werden bei der AfA etc.)
Ich habe nicht destotrotz mich diesem nicht unterworfen.
Ich weiss als langzeit Arbeitsloser wird das Selbstbewursstsein immer schlechter! -aber die Würde die in mir war erlaubte es nicht mich solch einem Verhalten unterzuordnen.
Zumal ich meine Rechte kenne - Du bestimmt auch ;-)
Wenn ich unter Zwang irgentwo mich vorstellen musste, habe ich mich dementsprechen "kooperativ" verhalten.
Ich habe niemals "nein" zu einem Job gesagt...aber ich habe von Motivation gesprochen etc....das reichte.
Zu einem konnte mir niemals jemand nachsagen ich hätte mich nicht "Bemüht" eine Stelle anzunehmen oder die zusammenarbeit mit der AfA verweigert.
Das ist wichtig!-um keine kürzungen oder andere leistungen gesperrt zu bekommen.
Ich weiss auch, das es wirklich eine Beschissene Situation ist, wenn man Arbeiten will und keine Arbeit bekommt.
Deswegen akzeptiere ich auch Deine Entscheidung immer wieder zu diesen Sklavenhändlern gehen zu müssen.
Ich habe (bin Singel) für mich entschieden sowas niemal zu machen.
Wenn ich (vieleicht schon nächstes Jahr ) wieder Arbeitlos werde,werde ich alles an Verträgen kündigen ne Altersvorsorge habe ich nicht (falls dem Staat einfällt dieses doch irgentwann egal wo doch noch anzurechnen)
Ich werde vorher mein Auto verkaufen etc. um Schuldenfrei in die "Armut" zu gehen.
Aber das sind meine persönlichen Entscheidungen um ebensolche würdige treffen zu können-denn ohne Schulden und verpflichtungen kann mann -wenn auch schlecht-von Hartz4 leben.
Wie sammelst du den die Beweise?
Ohne Unterschrift von einem Zeugen sind diese nur wenig wert!
Ein kleines Aufnahmegerät (kostet nicht viel) trägt zur Dokumentation der Gespräche gut bei.
12-14 Stunden am Tag?...ist das überhaupt erlaubt?
Und Du kassierst Schwarzgeld!-ein absolutes No-go...so bist Du selber Erpressbar!Versuche Dich doch einfach mal von allem frei zu machen...alles was für Dich schlecht ist (Schulden etc) zu vermeiden (klingt leichter als gesagt ich weiss)
Wenn Du da wieder "rauss kommen willst-kennste ja nimm Dir nen "Gelben" das reicht ja meisst.
Gruß nach Berlin
Stefan

Der Schulz, ein Berliner ! hat gesagt…

Mit Frau und Kinder ist es nicht so einfach so ein Leben zu führen. Es gehört auch nicht ganz zu meiner Meinung, ich gehe ja gerne Arbeiten, ich kein Mensch der gerne wenig tut. Es ist ja richtig mit dem Samstag, doch das ich "nur" 7,50 die Std. für den Tag Bar bekomme habe ich erst erfahren zum Feierabend und ich war Müde und habe einfach ja gesagt genommen war Tanken und das wars. Diesen Samstag mache ich es nicht mit! Da ich ein PPC (Eten X800) habe, kann ich Filmen, Fotos machen und Tonaufzeichnung speichern in sehr guter Qualität. So habe ich schon etwas gesammelt.
Ich hoffe irgendwann hat das Schicksal mal was besseres mit mit mir vor.