Montag, 1. November 2010

6,6 Mio. Hartz-IV-Empfänger

Nur noch 2,95 Mio. Arbeitslose im Oktober, aber immer noch 6,6 Millionen Hartz-IV-Empfänger!

Wie passt das zusammen?

Die Zahlen lassen sich nicht direkt vergleichen, sagt Ilona Mirtschin, Sprecherin der Argentur für Arbeit und rechnet vor:

„Von 6,55 Millionen Hartz-IV-Leistungsempfängern sind 2,037 Millionen arbeitslos. 665 000 sind erwerbstätige Niedrigverdiener, die ,aufstocken‘. Dazu kommen allein 370 000 Alleinerziehende, die Kinder unter drei Jahren betreuen müssen.“

Dazugezählt werden auch Väter und Mütter mit älteren Kindern ohne Betreuungsmöglichkeit. Weitere 1,78 Millionen gelten als „nicht erwerbsfähig‘, meist Kinder unter 15 Jahren. Expertin Mirtschin: „Dazu kommen ältere Schüler, Hartz-IV-Bezieher, die Angehörige pflegen sowie Vorruheständler.“

Der Rest (525 000) ist entweder in „Arbeitsgelegenheiten“ untergebracht (328 000 1-Euro-Jobber) oder steckt in Qualifizierungsmaßnahmen wie Praktika oder Bewerbungstrainings (197 000).


Quelle:Bild.de

2 Kommentare:

Doris hat gesagt…

Es ist den Niedrigverdienern, die Friseur sind oder bei einer Zeitarbeitsfirma angestellt sind, nicht zu verübeln, dass sie sich ein wenig unterstützen lassen, denn mit 800 Euro verdienst, lässt sich kein Auto für die Arbeit finanzieren.

Stefan hat gesagt…

Hallo Doris,
ja das meine ich auch.
mittlerweile gehen viele Firmen dazu über den leuten nur noch soviel zu zahlen, damit sie weiterhin hilfe vom staat bekommen müssen.
Ich selber habe das ja erlebt.
Da wird unverfroren bei den Gehaltsverhandlungen darauf hingewiesen, was man zusätzlich noch vom Vater Staat alles so noch bekommen kann.
Lehnt man das ab, wird man als Sozialschmarotzer angesehen...der ja nicht "wirklich" Arbeiten gehen will.
Aber das diese Firmen jedoch nicht nur die Beschäftigten dazu drängen den Staat auszubeuten,-nein sie erhalten sogar noch "Fördergelder" vom Staat (da sie ja Arbeitslose bzw.Harz4 Empfänger nehmen).
Ich als Singel und gut ausgebildet habe den anspruch, im Monat einen bestimmten Betrag zu verdienen, und sollte es so wenig sein das ich mir nichts mehr leisten kann bzw. ich weiterhin zu Jobcenter gehen muss dann bleibe ich zuhause.
Ich als Singel kann das...anders ist das bei Verheirateten mit Kindern- da sollte jeder für sich selber abwegen wie weit er gehen kann.