Mittwoch, 27. April 2011

Alles neu macht der Mai

Arbeitnehmer-Freizügigkeit

Ab dem 1.05.2011 öffnet sich der Arbeitsmarkt uneingeschränkt für viele Osteuropäer.
Um eines gleich klar zu stellen: Ich bin kein Nazi oder wer weis sonst noch einer der "Braunen" Vertreter!

Ich bin bei aller Kritik an dieser einführung ein Mensch mit Verständnis für andere Menschen die das gleiche anrecht wie wir haben, auch Wohlstand zu ereichen.!

Aus eigener Erfahrung weiss ich aber, das wir in den nächsten 2 -3 Jahren mit sicherheit nochmehr Lohndumping haben werden - es werden mit sicherheit nicht nur "gut Ausgebildete" Arbeitskräfte in das Land kommen - aondern auch einfache Helfer.

Und darum geht es mir in erster Linie!

Viele der Gesetzlich Erlaubten "Sklavenhändler" (Zeitarveitsfirmen /Personaldienstleister) werden dieses auszunutzen wissen.
Statt der 6-7 € pro Stunde werden diese noch weiter mit den Löhnen runtergehen.
Dieses ist fakt!
Fakt ist auch, das die Armutsspirale zwischen Arm und Reich weiter auseinander gehen wird, und nur ganz wenige in diesem Land davon Profitieren werden.

Daher muss es dringends nur noch ein eingeschränktes agieren solcher "Sklavenhändler" geben dürfen.
Das heisst, das diese nur noch die Arbeiter zu den gleichen Löhnen wie die Festangestellten im Betrieb bekommen, und diese auch nur noch zu Produktionsstarken Zeiten eingestellt werden dürfen.
Es ist schon komisch das wenn ich mir Stellen suche, fast ausschliesslich nur noch über solche "Sklavenhändlern" Arbeit bekomme - D A S D A R F N I C H T S E I N !!!
Erst wenn sich das geändert hat, wird es ein wennig mehr gerechtigkeit in diesem Land geben.

Auszug Bild.de:

Was ändert sich?

Nach dem EU-Betritt von acht osteuropäischen Ländern 2004 und einer siebenjährigen Übergangsfrist wird jetzt das Grundrecht der „Arbeitnehmer-Freizügigkeit“ ausgedehnt.​ Heißt: Staatsbürger aus Polen, Tschechien, der Slowakei, Slowenien und Ungarn sowie den baltischen Staaten Estland, Lettland, Litauen dürfen ohne besondere Arbeitserlaubnis bei uns arbeiten oder sich ausbilden lassen.

Gilt das auch für Rumänien und Bulgarien?

Zunächst nicht. Diese Länder sind erst seit 2007 in der EU, sie folgen frühestens 2012, spätestens 2014 – die Entscheidung steht noch aus.

Wie viele Zuwanderer kommen?

Experten schätzen: 100 000 bis 400 000 Arbeitssuchende pro Jahr. Wirtschaftsweisen-Chef Wolfgang Franz: „Ich rechne jährlich mit 100 000 bis 150 000 Arbeitskräften.“

Sind die Zuwanderer gut oder schlecht für unsere Wirtschaft?

Wirtschaftsweiser Franz: „Der freie Arbeitsmarkt ist gut für die deutsche Wirtschaft, denn qualifizierte Arbeitskräfte aus dem Ausland lindern den Fachkräftemangel in unseren Betrieben. Auch die Verbraucher haben etwas davon, denn wenn osteuropäische Arbeitskräfte zu niedrigeren Löhnen Produkte herstellen, sinken die Preise.“

Muss ich Angst um meinen Job haben?

Nein, sagt EU-Sozialkommissar Laszlo Andor. Zuwanderung führe zu mehr Jobs und mehr Wohlstand. Denn: Im Moment fehlen Fachkräfte, viele Firmen können nicht voll produzieren. Werden diese Löcher gestopft, steigt das Wachstum.

Sinken die Löhne?

Wirtschaftsweiser Franz: „Die Erfahrung zeigt, dass die Auswirkungen auf das Lohnniveau gering sind. In Grenzgebieten können einzelne Branchen stärker von sinkenden Löhnen betroffen sein.“

Dagegen rechnen Gewerkschaften mit Lohndumping und einer „Abwärtsspirale“ beim Einkommen, weil der Lohn dort frei verhandelt werden kann, wo es keine Tarif- oder Mindestlöhne gibt.

Kommen nur Billig-Jobber?

Nein, laut Arbeitsmarktexperten sind die Zuwanderer im Schnitt sogar höher qualifiziert als deutsche Beschäftigte. Und: Sie wollen so viel wie möglich verdienen.

Warum ist Deutschland so interessant?

Die Löhne liegen z. B. in Polen im Schnitt noch bei 4,50 bis 6,50 Euro pro Stunde - zwischen 33 % und 44 % des deutschen Niveaus.

Wo werden die meisten Zuwanderer Arbeit suchen?

Herbert Brücker, Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung: „In Regionen mit niedriger Arbeitslosigkeit und vergleichsweise hohen Löhnen – zum Beispiel Bayern, Baden-Württemberg, Rhein-Main, Nordrhein-Westfalen und Hamburg.“

Wo werden Fachkräfte am dringendsten gesucht?

Im Gesundheitswesen (z. B Ärzte, Krankenschwestern, Pflegekräfte) und der Industrie (Ingenieure, Facharbeiter), aber auch auf dem Bau und in der Reinigungsbranche.

Darf die Familie mit umziehen?

Die Familien haben Aufenthaltsrecht, wenn Einkommen und Vermögen die Kosten der Lebenshaltung abdecken.


Hust Hust.......(*Nase Rümpf*)

Zitat: Die Löhne liegen z. B. in Polen im Schnitt noch bei 4,50 bis 6,50 Euro pro Stunde - zwischen 33 % und 44 % des deutschen Niveaus.

Ja wo Leben Sie den???
Viele Erhalten solch einen Lohn bereits seit Jahren - nicht in Osteuropa - sondern in Deutschland!

Und das ist es ja was vielen (einschlieslich mir) Menschen Angst macht.

Und hier wird es zu den ersten Sozialen Unruhen kommen - weil die Menschen in unserem Land auf sowas Zukünftig Sensibler Reagieren werden.